Mittwoch, 30. Mai 2018

Warum brauchen wir eigentlich Ferien und was, wenn wir keine bräuchten?

Hallo ihr Lieben

Bald ist es soweit und die Ferien, die ganz grossen, langen Sommerferien beginnen. Ich glaube es gibt keiner, der sich nicht darauf freut, doch warum freuen wir uns alle so auf die Ferien?

So langsam wird es wärmer. Es ist nicht mehr dunkel, wenn man am Morgen das Haus verlässt und wenn die Schule aus ist, hat man auch nicht mehr das Gefühl, dass man in der Nacht nach Hause kommt. Endlich ist es Sommer. Das heisst es kann nicht mehr lange dauern bis endlich Notenschluss und somit Ferien sind!

Oder, magst du die Ferien etwa nicht? Ich glaube nicht, oder? Jeder mag es doch endlich wieder „leben“ zu können. Endlich wieder spät ins Bett gehen zu können, auszuschlafen, Dinge tun, die einem Spass machen… die Liste ist lang und die Ferien meistens dann doch zu kurz!

Was wäre, wenn wir uns garnicht mehr auf die Ferien freuen müssten? Was, wenn es völlig egal wäre, ob wir Schule haben oder nicht? Was, wenn wir einfach immer das tun könnten, was uns Spass macht? 

Wisst ihr was? Das geht!

Nein, ich bin kein Befürworter von Homeschooling oder gar Unschooling. Hier geht es viel mehr um eine Art „Alltagsoptimierung“. 

Man kann nämlich seinen Alltag so gestalten, dass man die Dinge tun kann, die einem wirklich Spass machen. Wie soll das gehen neben tonnenweise Hausaufgaben und drölfmillionen Französischwörtern? 

Eine Variante wäre natürlich, die Schule einfach hinzuschmeissen. Nicht mehr für Prüfungen lernen, keine Hausaufgaben mehr machen, dafür lange wach bleiben, ausschlafen, etc. Klingt gut, ist aber nicht die optimale Lösung. Schliesslich glaube ich nicht, dass du irgendwann mal ohne Job da stehen willst. 

Die zweite Variante ist da schon besser. Überleg mal, was du denn eigentlich gerne machen würdest. Hättest du gerne mehr Zeit für deine Hobbys? Würdest du gerne mehr Zeit mit deinen Freunden verbringen? Fällt es dir schwer morgens aufzustehen?

Als nächstes schaust du dir deinen schulischen Standpunkt an. Bist du zufrieden? Wo würdest du gerne stehen? 
Jetzt kommt das, etwas gemeine: Es gibt Leute, denen fällt vieles einfach so in den Schoss. Die müssen vielleicht nicht so viel lernen, verstehen die Matheformeln gleich nach dem sie sie zum ersten Mal gesehen haben. Wenn du dazu gehörst, dann freue dich und geniesse dein Leben! 
Dann gibt es aber auch noch die, die sehr viel Zeit in die Schule investieren müssen. Ich glaube die meisten sind wie ich eine Mischform. Für einige Fächer muss ich mich richtig anstrengen, bei anderen läuft’s einfach. 

Wenn es bei dir auch so ist, dann musst du dir überlegen, wie du deine Zeit einteilst. Was machst du, wenn eine Matheprüfung angesagt wird? Kannst du dann entspannt an die Sache ran gehen, weil du weisst, dass du es eh verstehst oder musst du gerade für dieses Fach richtig lernen? Du musst dir über den Zeitaufwand für jedes Fach klar werden. 

Dann schaust du dir deinen Alltag an. Wie läuft ein „normaler“ Tag bei dir ab? Wo kannst du Zeit für die Dinge, die dir Spass machen einplanen? 
Meine Oma sagt nämlich immer: "Kind, du hat immer Zeit, du musst sie dir nur nehmen!“ 

Ok, das kann eine Rentnerin auch leicht sagen, doch wo sie recht hat, hat sie recht. 

Nimm dir Zeit für die Dinge, die dir am Herzen liegen! Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, immer um 6:45 aufzustehen. Auch am Wochenende. Dafür brauche ich gar keinen Wecker mehr. 
Warum? Damit ich meine Träume verwirklichen kann. Dann habe ich Zeit, an den Dingen zu arbeiten, die mir wirklich am Herzen liegen.

Ich habe gemerkt, dass wenn ich mich jeweils schon am Morgen mit den Dingen beschäftige, die mir Spass machen, bin ich viel besser gelaunt. Und zwar den ganzen Tag, denn wenn ich von der Schule nach Hause komme, kann ich (nach einer kurzen Pause) mich der Schule widmen. Ich denke dann nicht mehr die ganze Zeit: „Oh, ich habe noch nichts für mich gemacht.“ Nein, ich bin einfach entspannt, denn mein Hobby habe ich heute morgen schon ausgelebt. Jetzt ist Arbeitszeit. Danach kann ich mich wieder entspannen und zum Beispiel YouTube schauen. 

Ja, am Anfang ist es hart, so früh aufzustehen. Gerade dann, wenn man weiss, dass man eigentlich noch viel länger ausschlafen könnte, weil man eine Stunde später erst zur Schule muss. 

Ich würde es dir allerdings definitiv empfehlen! Es tut einfach so gut! Schau mal auf Instagram vorbei! Da gibt es nächste Woche eine Challenge dazu. Ich würde mich freuen, wenn du mitmachen würdest. 

Liebe Grüsse

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